Als Jugendlicher erhielt Cyrill Lachauer eine umfassende Sammlung von National Geographic aus den Jahren 1989 bis 1999, die seine künstlerische Entwicklung prägte. Inspiriert von seinen späteren Reisen und ethnologischen Interessen, unter anderem an der amerikanischen Figur des hobos, des sogenannten „wanderers“ schuf er während seiner Arbeit am Mississippi eigene und neue Symbole – auch um sich keine bestehenden anzueignen. So entstand die abstrahierte, dreiteilige Form eines Greifvogels – inspiriert von Adlern, die er während seiner Reisen in den USA erlebte.

Jahre später setzte sich Lachauer intensiv mit Landschaft als Raum und Erzählung auseinander und schuf so das Werk „Birds (Nat.Geo. 1989 – 1999)“; bestehend aus 120 Vogel-Kollagen, die Landschaften ohne menschliche Präsenz zeigen. Diese Collagen verdeutlichen die Beziehung zwischen Mensch und Natur und fordern zum Handeln angesichts der Umweltkrise auf.

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CYRILL LACHAUER
*1979, lebt und arbeitet in Berlin

Birds (Nat. Geo. 1989-1999), 2022
Archivierter Pigmentdruck
161 x 115 cm
Serie von 5, Tableau 5

6.200 € inkl. MwSt.

Eingeliefert vom Studio Cyrill Lachauer
Mit Dank an den Künstler

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