Dienstag, 17.01.17, 18:30 Uhr, Haus der Kunst
Kuratorin Anna Schneider und der Schauspieler, Regisseur und Gegenwartskünstler Rabih Mroué laden Sie ein zu einem Rundgang durch die Ausstellung „Hadjithomas & Khalil Joreige: Two Suns in a Sunset“. Talks & Tours bietet statt einer konventionellen Führung ein Gespräch, bei dem Anna Schneider mit Rabih Mroué und den Besuchern der Ausstellung verschiedene Aspekte im Werk des Künstlers diskutiert.
Rabih Mroués (lebt und arbeitet in Beirut) vielseitige Arbeiten befinden sich an der Schnittstelle von Theater, Performance und Bildender Kunst und haben ihn zu einer Schlüsselfigur einer neuen Generation künstlerischer Stimmen im Libanon gemacht. Mroué befasst sich mit Themen, die im derzeitigen politischen Klima im Libanon unter den Teppich gekehrt wurden, und die sich auf die nicht verheilten Wunden des libanesischen Bürgerkriegs und jüngere politische Ereignisse, wie den Arabischen Frühling und die Revolution in Syrien beziehen. Seine Arbeiten wurden auf der documenta (13) in Kassel sowie im Museum of Modern Art, New York, und im Centre Pompidou in Paris ausgestellt.
Tickets erhalten Sie für 13 € an der Kasse des Haus der Kunst.
Samstag, 19.11.16, 15 Uhr und 21 Uhr, Haus der Kunst
Symposium, 15 Uhr
Die zweibändige Publikation „Oxford Handbook of Critical Improvisation Studies“ (hrsg. von George E. Lewis, Edwin H. Case und Benjamin Piekut) ist wegweisend für einen neuen wissenschaftlichen Ansatz im Bereich der Improvisationsstudien. Das Buch versammelt prägnante Aufsätze international renommierter Autoren aus verschiedenen Perspektiven. Gemeinsam mit ausgewählten Teilnehmern und Respondenten werden George E. Lewis und Benjamin Piekut das Handbuch vorstellen und diskutieren.
Konzert von 48nord, 21 Uhr
48nord ist ein international erfolgreiches Musikerkollektiv, das 1998 von den Komponisten und Instrumentalisten Ulrich Müller, Siegfried Rössert und Patrick Schimanski gegründet wurde. Die Musik von 48nord ist gleichermaßen von der Rock- und Popmusik, wie dem Jazz, Neuer Musik oder etwa vom Bruitismus eines Edgar Varèse geprägt. Dabei loten die Musiker seit den Anfängen ihrer Laufbahn konsequent das Spannungsverhältnis von Improvisation und Komposition aus, erforschen die Möglichkeiten neuer Technologien in Verbindung mit akustischen Instrumenten und treiben mit ihren musikalischen Experimenten dabei immer wieder neue Entwicklungen voran.
Tickets: Symposium 10 € / Konzert 10 €
Symposium und Konzert: 18 €
Die Tickets erhalten Sie an der Kasse des Haus der Kunst.
