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MARIA VMIER
Tongues [GRÜNE ERDE], 2020
Tusche, Pigment und Gummi arabicum auf Papier
ca. 230 x 150 cm
Schätzpreis inkl. MwSt.
13.000 – 14.000 €
Eingeliefert von der Galerie Deborah Schamoni.
Mit großem Dank an die Künstlerin.
Der Erlös wird geteilt.
Die Malerei bildet den Kern der Praxis von Maria VMier. Ausgehend von schreibähnlichen Gesten, von einer komplexen und eigensinnigen Zeichenbildung, entwickeln sich vielschichtige Formationen, die in ständiger Bewegung zu sein scheinen. Für VMier ist Malerei weniger ein Ort der Vergegenständlichung oder des Ausdrucks als vielmehr eine Praxis der Forschung, der Erfahrung und des (Ver-)Lernens.
Die multidisziplinäre Praxis von Maria VMier umfasst kontextbezogene und gemeinschaftsbildende Arbeiten ebenso wie Installationen, Künstler*innenbücher und Objekte. Zentral ist dabei die Vorstellung des Körpers als Erkenntnisinstrument, als Ort politischer Auseinandersetzung und von Freude. Wiederkehrende Themen sind die Bedingungen künstlerischer Arbeit, Dynamiken von Macht und Begehren, Institutionen als formbare Strukturen, Natur sowie das Unsichtbare und das Unbekannte.
Maria VMier (*1985 in Passau) studierte Malerei und Skulptur am Bard College, an der Akademie der Bildenden Künste München sowie an der Universität für angewandte Kunst Wien. Ihre Werke wurden unter anderem im MoMA PS1, im Museum Brandhorst und in der Pinakothek der Moderne (alle 2024) ausgestellt. VMiers Praxis ist wesentlich in Gemeinschaft und Kollaboration verankert: Regelmäßig werden weitere Künstler*innen in die Arbeit einbezogen; gemeinsam mit Stefanie Hammann betreibt VMier den Künstler*innenbuchverlag Hammann von Mier-Verlag und ist zudem Teil des Kollektivs Ruine München mit Leo Heinik und Jan Erbelding.
Photo: Dirk Tacke. Courtesy the artist and Deborah Schamoni.

![Maria VMier, Tongues [GRÜNE ERDE], 2020](https://www.freunde-hausderkunst.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-08-um-13.40.12.png)