Freitag, 19. Oktober, 15:30 Uhr, Haus der Kunst
Mit dem „Haus der Deutschen Kunst“ erfolgte die letzte prominente Verwendung von Tegernseer Marmor – vom Volksmund wegen seiner Farbe auch als „Blutwurstmarmor“ tituliert. Welche Geschichten erzählt dieses Material über Kultur und Repräsentation, Macht und Ideologie? Ausgehend von dieser Frage, beschäftigt sich die Exkursion mit der Verwendungs- und Bedeutungsgeschichte des um 1680 in Kreuth am Tegernsee entdeckten Gesteins, das vorwiegend in sakralen und herrschaftlichen Bauten zum Einsatz kam. So werden neben dem Haus der Kunst die Dreifaltigkeitskirche, Münchens erstes Kirchengebäude im spätbarocken Stil, und Räume der Münchner Residenz besichtigt. Die Teilnehmer erhalten im Rahmen der Exkursion auch Einblick in Dokumente und Materialien zur Baugeschichte dieser Gebäude, die sie gemeinsam mit den Referenten analysieren.
Dr. Roland Götz, Archivoberrat i.K., Archiv des Erzbistums München und Freising und Sabine Brantl, Kuratorin Archiv und Leitung Bildungsprogramme am Haus der Kunst, begleiten Sie auf dieser Exkursion.
Der Treffpunkt ist die Mittelhalle im Haus der Kunst. Die Exkursion dauert ca. 3 Stunden und ist für die Freunde Haus der Kunst kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
